Newsletter Nr. 37

Liebe Mitchristen, liebe Mitglieder unserer Pfarreiengemeinschaft!

Heute haben wir das Fest Christi Himmelfahrt gefeiert! Wie haben Sie, wie habt Ihr diesen Feiertag begangen? Waren Sie im Gottesdienst in unseren Kirchen oder haben Sie via Telefon, Gebetshefte, Video oder Fernseher gefeiert? Oder haben Sie heute „Pause“ gemacht und den Feiertag – und Vatertag – genossen? Das Wetter war ja traumhaft. Hoffentlich konnten Sie es gut ausnutzen – mit einem Ausflug, einem Spaziergang oder – für wen das aus gesundheitlichen oder arbeitstechnischen Gründen nicht möglich war – zumindest mit ein paar Sonnenstrahlen auf der Haut?!

Mit der Himmelfahrt Christi waren die Freunde Jesu erst einmal auf sich gestellt: Jesus ist zurück zu seinem Vater gegangen und der versprochene Beistand lässt noch auf sich warten. Es ist eine Zwischenzeit. Ein „schon“ und „noch nicht“. Die Freunde stehen zwischen Verlassensein und Angst einerseits und der Erwartung und Zuversicht andererseits.

Ist das nicht eine Situation, die uns heute auch nicht ganz fremd ist?

Die Freunde Jesu – so erzählt die Apostelgeschichte – bleiben im Gebet zusammen.
Sie erbitten die Kraft Gottes, den Beistand, den Heiligen Geist, den Jesus ihnen versprochen hat.

Auch wir Christen sind aufgerufen, im Gebet nicht nachzulassen und um den Geist Gottes zu bitten. Besonders in den Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten.

Dazu kennen wir Christen die so genannte Novene. Die Novene (von lat. noveni „jeweils neun“) ist eine Gebetsform, bei der bestimmte Gebete an neun aufeinanderfolgenden Tagen verrichtet werden: Zur Fürbitte oder um von Gott besondere Gnadengaben zu erflehen.

Wir wollen auch in unserer Pfarreiengemeinschaft in den nächsten Tagen ganz besonders um den Geist Gottes bitten – für uns selbst, für unsere Familien und Bekannten, für die Menschen unserer Pfarreiengemeinschaft und für alle Menschen dieser Welt.

Die nächsten 9 Tage – bis zum Pfingstfest – werden wir Ihnen und Euch auf diesem den jeweiligen Gebetsimpuls als pdf-Datei zukommen lassen. Der rote Faden dabei ist das allseits bekannte Heilig-Geist-Lied „O komm herab, Du Heiliger Geist“ (Gotteslob Nr. 800).
Dieser Text geht auf einen alten Heilig-Geist-Hymnus zurück. Schon so viele Christen haben ihn voller Vertrauen gebetet.

Für morgen, Freitag, den 22. Mai und Tag 1 unserer Pfingstnovene, schicken wir Euch und Ihnen den Gebetsimpuls schon heute im Anhang mit.

Bleiben wir im Gebet stark und lassen nicht nach, Gottes Wirken in dieser Welt zu erbitten.

Sie dürfen sich sicher sein: In diesem 9-tägigen Gebet sind auch Ihre und Eure persönlichen Anliegen hineingenommen und aufgehoben.

Wir grüßen Sie und Euch herzlich,
das Seelsorge-Team von St. Paul-St. Josef